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Risikofaktoren für Verletzungen im Pole Dance

Im Pole Dance gibt es verschiedene Risikofaktoren, die das Verletzungsrisiko erhöhen können. Hier sind einige der häufigsten:





Unzureichendes Aufwärmen: Ein unzureichendes Aufwärmen vor dem Training oder der Pole Dance Session kann das Verletzungsrisiko erhöhen. Ohne ausreichende Aufwärmübungen sind die Muskeln, Sehnen und Gelenke weniger flexibel und anfälliger für Verletzungen.


Unsachgemäße Anleitung: Das Fehlen einer qualifizierten Aufsicht oder eine unsachgemäße Anleitung kann das Risiko von Verletzungen erhöhen. Achte darauf, von qualifizierten Trainer*innen angeleitet zu werden und bei Bedarf Hilfestellung zu erhalten.


Müdigkeit und Erschöpfung: Pole Dance erfordert Kraft, Ausdauer und Konzentration. Wenn der Körper erschöpft oder übermüdet ist, können Bewegungen unsicher werden und das Verletzungsrisiko steigt. Ausreichender Schlaf und angemessene Erholung sind wichtig, um Müdigkeit zu reduzieren und Verletzungen vorzubeugen.


Fehlende Technikkenntnisse: Eine unzureichende Kenntnis der richtigen Pole Dance-Techniken kann zu unsicheren Bewegungen führen, die das Risiko von Verletzungen erhöhen. Es ist wichtig, Pole Dance-Techniken von qualifizierten Trainern zu erlernen, um die korrekte Ausführung und Sicherheit zu gewährleisten.


Unsichere Pole Installation: Wenn du zu Hause trainierst und deine eigene Pole aufbaust, hol dir am Besten jemanden zu Hilfe und teste die Pole bevor du mit dem Training beginnst. Du willst dich doch 1. nicht verletzen und 2. nicht mit einem Fail Video wo die Pole samt dir umfällt bei @polelols landen, oder? Teste auch vor jedem Training im Studio die Pole!


Mangelnde Aufmerksamkeit und Konzentration: Ablenkung oder mangelnde Konzentration während des Pole Dance-Trainings kann zu Fehlern oder unsicheren Bewegungen führen, die Verletzungen verursachen können. Es ist wichtig, sich auf das Training zu konzentrieren und Ablenkungen zu minimieren.


zu kurze Erholungsphase: Ja wir wissen es, am liebsten würdest du jeden Tag trainieren. Doch auch dein Körper braucht Zeit zum Regenerieren und Erholen. Wenn du ihm diese Zeit nicht gibst, steigt das Risiko für Verletzungen.


in Tricks reindrücken / Überforderung: „Irgendwie schaffe ich das schon!“ Ja vielleicht, musst du aber nicht. Bleib lieber noch ein paar Trainingseinheiten beim Kraftaufbau oder Flexibilitätstraining und versuchs dann nochmal. Lass dich nicht davon beeinflussen, was die anderen links und rechts von dir schaffen!


Überbelastung: Übermäßiges Training oder das Ausführen schwieriger Moves ohne ausreichende Erholungszeit kann zu Überlastungsverletzungen führen. Der Körper braucht Zeit, um sich zu erholen und sich an die Belastungen anzupassen. Eine zu schnelle Steigerung der Intensität oder des Schwierigkeitsgrads kann das Verletzungsrisiko erhöhen.


Stress: Viel zu selten wird berücksichtigt, dass Stress einer der größten Risikofaktoren für Verletzungen ist. Sportler*innen erfahren oft unheimlich viel Stress. Jedoch nicht nur dort, also im sportlichen Umfeld, sondern wie bei jedem Menschen kommt zusätzlich das Stresserleben im privaten Umfeld und Alltag hinzu. Erreicht man ein ungesundes Stresslevel, steigt auch die Anfälligkeit für Verletzungen.


Du siehst, im Pole Dance gibt es eine Vielzahl von Risikofaktoren, die das Verletzungsrisiko erhöhen können. Vielleicht hast du ja selbst schon die eine oder andere Erfahrung damit gemacht? Ein bewusstes Verständnis und die Berücksichtigung dieser Risiken sind entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden und das Training sicher und effektiv zu gestalten. Indem du mit qualifizierten Trainer*innen trainierst, angemessene Vorbereitungen triffst und deinem Körper ausreichend Zeit zur Erholung gibst, kannst du das Risiko von Verletzungen minimieren.


Pole Dance kann eine unglaublich bereichernde und herausfordernde Sportart sein, aber deine Gesundheit und Sicherheit sollten immer an erster Stelle stehen. Achte auf dich selbst, höre auf deinen Körper und sei geduldig, während du an deinen Fähigkeiten arbeitest. Und denke daran, dass es nicht nur um die körperliche Gesundheit geht, sondern auch um das Bewältigen von Stress und die Unterstützung deiner psychischen Gesundheit.


Mit einem sicheren und verantwortungsbewussten Ansatz kannst du deine Pole Dance Reise genießen, ohne dich unnötigen Risiken auszusetzen. Sei stolz auf deine Fortschritte, aber sei auch achtsam und respektiere die Grenzen deines Körpers. So kannst du das Beste aus deinem Pole Dance Training herausholen und gleichzeitig auf lange Sicht gesund und glücklich bleiben.

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